MICROBIOTICA mikrobiologische Präparate

Symptomatische unkomplizierte Divertikelkrankheit

Divertikel sind umschriebene Ausstülpungen der Darmwand. Grundsätzlich können sie sowohl im Dünndarm als auch Dickdarm vorkommen. Überwiegend, in bis zu 80% der Fälle, entwickeln sich die kleinen Ausstülpungen im Sigma, dem unteren Abschnitt des Dickdarms. Befinden sich zahlreiche Divertikel nebeneinander, lautet der Fachbegriff Divertikulose. Von einer Divertikelkrankheit sprechen Ärzte, wenn es zu Beschwerden kommt, aber keine organischen Ursachen (z. B. Entzündungen) festgestellt werden können.

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Risikofaktor Alter

Divertikulose zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. In Industrienationen tritt die Divertikelkrankheit gehäuft auf, was im Zusammenhang mit Lebensstil und Ernährung stehen könnte.

Dickdarmdivertikel entstehen durch eine konstitutionelle Schwäche der Darmwand, weshalb eine Zunahme mit dem Lebensalter zu beobachten ist. Ab dem 70. Lebensjahr sind etwa 40% aller Personen betroffen; Frauen und Männer etwa zu gleichen Teilen. Außerdem nimmt mit dem Alter die Anzahl und Größe der Ausstülpungen zu. Als weitere Faktoren, die eine Divertikulose begünstigen, gelten ballaststoffarme Ernährung, chronische Verstopfung, Übergewicht und Bewegungsmangel.

Typische Beschwerden bei symptomatischer unkomplizierter Divertikelkrankheit

Die Divertikel alleine rufen meist nur geringe oder gar keine Beschwerden hervor. Insgesamt bleiben vier von fünf Patienten symptomlos.
Jeder vierte bis fünfte Divertikelträger hat behandlungsbedürftige Komplikationen, wobei sich nur bei etwa 20% der Betroffenen eine nachweisbare Entzündung der Divertikel (Divertikulitis) entwickelt.

Die symptomatische unkomplizierte Divertikelkrankheit äußert sich v.a. in Verdauungsstörungen und einer erhöhten Sensitivität des Darms, obwohl keine eindeutige Entzündung nachweisbar ist:

  • Krampfartige Schmerzen, meist im linken Oberbauch
  • Stuhlunregelmäßigkeiten (Verstopfung oder Durchfall)
  • Stuhldrang
  • Blähungen, druckschmerzhafter Bauch

Man geht demnach von einer  unterschwelligen chronischen Entzündung der Darmschleimhaut aus. Ursache ist vermutlich die Stauung von Darminhalt (Stuhlpartikeln) in den Ausstülpungen, was zu einer Reizung und Durchlässigkeit der Darmwand führt. Die Entzündung geht mit einer Dysbiose (= gestörte Darmflora) und einer bakteriellen Fehlbesiedelung in und um die Divertikel einher.

Unterschwellige chronische Entzündungen

Die Behandlung richtet sich nach den Beschwerden des Patienten. Einzelne Divertikel, die keine Beschwerden hervorrufen, müssen in der Regel nicht therapiert werden. Bei einer akuten Divertikulitis kommen Antibiotika und muskelentspannende Medikamente zum Einsatz. Zur Vorbeugung einer Divertikulitis werden in Absprache mit dem behandelnden Arzt eine ballaststoffreiche Ernährung und reichlich Flüssigkeit empfohlen. Regelmäßige Bewegung und Sport regen zusätzlich die Aktivität des Darms an.

Die Einnahme spezieller mikrobiologischer Präparate, so zeigen Studien, kann bei der symptomatisch unkomplizierten Divertikelkrankheit zu einem positiven Effekt auf die gestörte Darmbarriere und den Erhalt der symptomfreien Phase (Remissionserhalt) führen.

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