Wie gefährlich sind Protonenpumpenhemmer (PPI) für die Darmflora?
Protonenpumpenhemmer (kurz: PPI) bzw. Säureblocker reduzieren Magensäure und wirken gegen Sodbrennen. Doch es gibt auch Risiken und Nebenwirkungen, denn sie haben ebenfalls großen Einfluss auf das Darm-Mikrobiom.
Keine Zeit?
Hier erhältst du die Wichtigsten Infos in 30 Sekunden!
Protonenpumpenhemmer (PPI – Proton Pump Inhibitors) Wirkung
Anders als man vielleicht denkt wirken Protonenpumpenhemmer nach der Einnahme nicht direkt im Magen, sondern werden erst über den Darm in den Blutkreislauf aufgenommen. Über ihn gelangt der Wirkstoff zu den Zellen im Magen, in denen die Magensäure produziert wird, den sogenannten Belegzellen. Dort entfalten sie ihre Wirkung, in dem sie die „Protonenpumpen“ blockieren, sprich: die Ausschüttung von Protonen in den Magen hemmen. Protonen sind positiv geladene Teilchen, die sich im Magen zusammen mit Chlorid zu Salzsäure, der Magensäure verbinden. Die Gleichung ist einfach: Keine Protonen = keine Magensäure.
Protonenpumpenhemmer (PPI) Anwendung
PPI, wie Omeprazol, sind daher am effektivsten, wenn die Konzentration von Protonenpumpen in den Belegzellen am höchsten ist, was vor allem nach einer längeren Fasten-Periode der Fall ist. Aus diesem Grund soll die Einnahme eines PPI morgens vor dem Frühstück stattfinden. Das Frühstück spielt noch eine weitere wichtige Rolle: Da nur eine aktivierte Protonenpumpe blockiert werden kann und deren Aktivierung durch Nahrungsaufnahme stattfindet, ist es wichtig, ungefähr 30 Minuten nach Einnahme des PPI tatsächlich auch zu frühstücken.2Die morgendliche Einnahme sollte auch dann durchgeführt werden, wenn die Beschwerden nur abends auftreten, da die Wirkung von PPI länger als 24 Stunden anhält. Nicht alle Belegzellen werden während einer Mahlzeit aktiviert und nicht alle Protonenpumpen werden nach einer Dosis PPI blockiert. Erst nach 5 Tagen mit täglicher Einnahme eines PPI wird der maximale Säureausstoß um ca. 66% gehemmt.2 Dies sollte bei der Selbstmedikation bedacht werden.
Eine Refluxkrankheit oder eine Refluxösophagitis (einer Entzündung der Speiseröhre mit Schleimhautveränderung) tritt auf, wenn säurehaltiger Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt. Dies geschieht, wenn der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre, der diesen Rückfluss normalerweise verhindert, nicht richtig funktioniert. Warum es zu solch einer Schwächung des Schließmuskels kommt, ist nicht abschließend geklärt. Im Verdacht stehen ein ungesunder Lebensstil mit dem Konsum von zu fetten Speisen, Nikotin (Rauchen), Alkohol und zu viel Kaffee. Auch Stress, Übergewicht und die Einnahme von Medikamenten können Magen-Darm-Probleme inklusive der Refluxkrankheit begünstigen. Das Leitsymptom ist ein brennender Schmerz in der Brust (Sodbrennen), es können sich jedoch auch Schluckstörungen, Druckgefühle und verschiedene andere Beschwerden zeigen.3,4
Neben der Linderung von Sodbrennen finden Protonenpumpenhemmer in der Medizin außerdem Anwendung zur Behandlung von Helicobacter pylori-Infektionen, die zu Magenschleimhautentzündungen oder auch Folgeerkrankungen wie Magen-Darm-Geschwüren führen können.5 Mittlerweile werden PPI auch häufig als Magenschutz bei der Einnahme von Schmerzmitteln (Ibuprofen, ASS) eingesetzt. Diese Vorsorge-Empfehlungen gelten jedoch nur für Risikopatienten: Alter > 65 Jahre, Ulkus in der Vorgeschichte, Behandlung mit Kortikosteroiden oder Helicobacter-Besiedlung.6
Wenn Schmerzmittel eingenommen werden müssen, wird oft gleich ein PPI als Magenschutz dazu verordnet. Sofern man nicht zu einer Risikogruppe gehört (Alter über 65 Jahre, andere Begleiterkrankungen des Magen-Darmtrakts) ist dies in der Regel jedoch nicht notwendig.
Auch für die Behandlung von Magenschleimhautentzündung (Gastritis) und Zwölffingerdarm-Entzündung (Duodenitis) sind die verschreibungspflichtigen PPI nicht zugelassen. In Krankenhäusern werden PPI auch oft als allgemeine Vorsorge bei Schmerzmittel-Gabe eingesetzt. Leider wird bei der Entlassung häufig vergessen, das Medikament wieder abzusetzen. So sind Betroffene häufig im Glauben, es handle sich um eine Dauertherapie.6 Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. empfiehlt deshalb, dass eine Dauermedikation nur unter ärztlicher Betreuung und bei klar abgesicherter Diagnose erfolgen sollte.8 Sicher ist: Magensäure ist für eine reibungslose Verdauung essentiell; ein Eingriff in die Produktion von Magensäure sollte daher nie leichtfertig erfolgen.
Protonenpumpenhemmer Langzeiteinnahme
Der Einsatz von Protonenpumpenhemmern (PPI) hat in den letzten Jahren stark zugenommen.9,10 In den vergangenen zehn Jahren haben sich die PPI-Verordnungen mehr als verdoppelt, was nicht daran liegt, dass auch die säurebedingten gastrointestinalen Erkrankungen zugenommen haben. Lange waren PPI rezeptpflichtig und man musste stets einen Arzt aufsuchen, ehe man das Medikament in der Apotheke erhalten hat. Inzwischen sind viele Protonenpumpenhemmer-Präparate rezeptfrei auch zur Selbstmedikation in der Apotheke erhältlich.1 Vermutlich werden Protonenpumpenhemmer daher auch bei Krankheiten oder Beschwerden eingesetzt, für die keine wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung vorliegt.10
Ein zweiter Grund für den enormen Anstieg des PPI-Einsatzes ist, dass die gezielte Beendigung der Therapie oft nicht eingeleitet wird und es so zur Langzeiteinnahme kommt. Das Absetzen nach längerer Einnahme ist jedoch manchmal gar nicht so leicht, da es durch die Zunahme der Magensäure zu einer kurzzeitigen Verschlimmerung der Magenbeschwerden (vor allem Sodbrennen) kommen kann (med. symptomatischer Säurerebound). Daher sollte eine Langzeiteinnahme nicht abrupt, sondern ausschleichend über längere Zeit beendet werden.12
Bedenklich ist die oft leichtfertige Einnahme von PPI, da durch die Verwendung von Protonenpumpenhemmern Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt auftreten können und es zu einer negativen Beeinflussung des Darmmikrobioms kommen kann.
PPI Wechselwirkungen: 5 risikoreiche Kombinationen
Protonenpumpeninhibitoren (PPI) erhöhen den pH-Wert im Magen. Über diesen Mechanismus kann aber auch die Aufnahme und damit die Bioverfügbarkeit anderer Medikamente und wahrscheinlich auch von Nahrungsbestandteilen beeinflusst werden. Eine unnötige PPI-Einnahme sollte deshalb vermieden werden. Denn diese Wechselwirkung kann unter Umständen negative Folgen auf entsprechende Behandlungen haben.13
Medikamente mit denen PPI eine Wechselwirkung gezeigt hat, sind unter anderem:
- Antibiotika: Wenn Antibiotika, wie Ampicillin oder Cefpodoxim, die Magen-Darm-Passage nicht passieren können, wird die Bioverfügbarkeit gesenkt und sie bleiben wirkungslos.6
- HIV-und Krebstherapeutika: verminderte Aufnahme u.a. von Atazanavir, Ritonavir, Indinavir, Fosamprenavir, Tipranavir, Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI), Dasatinib, Bosutinib, Nilotinib, Erlotinib und Pazopanib14
- Schilddrüsenhormone: Die Aufnahme von L-Thyorxin-Präparaten ist pH-abhängig. Die Wechselwirkungen zwischen L-Thyroxin und PPI können unter Umständen eine Dosiserhöhung des Schilddrüsenhormons erforderlich machen.15
- Calcium, Magnesium und Vitamine: PPI können durch pH-Senkung die Aufnahme von Calcium, Magnesium, Eisen, Vitamin B12 (Cyanocobalamin) und Vitamin D mindern. Sicherheitshalber sollte bei Patienten unter PPI-Therapie bei Verdacht eine Überwachung der Blutspiegel-Mg-Werte durchgeführt werden.6,11,14
- Clopidogrel: Dieses Medikament wird zur Therapie und zur Vorbeugung gegen die Bildung von Blutgerinnseln verwendet. Die gleichzeitige Einnahme PPI könnte möglicherweise die Wirkung von Clopidogrel hemmen.16
Protonenpumpenhemmer - Risiken und Nebenwirkungen
- Mikronährstoffmangel (verminderte Aufnahme durch reduzierten pH-Wert)
- Nierenerkrankung
- Demenz
- Knochenbrüche
- Herzinfarkte
- Bakterielle Fehlbesiedelung im Dünndarm (durch Störung des Mikrobioms)
- Campylobacter oder Salmonella Darm-Infektion (durch Störung des Mikrobioms)
- Clostridium difficile Infektion (durch Störung des Mikrobioms)
- Spontane bakterielle Peritonitis
- Lungenentzündung
- Gastrointestinale Malignome (v.a. Magen, Speiseröhre)
Protonenpumpenhemmer – gefährlich für das Mikrobiom?
Neben den gerade beschriebenen Risiken und Nebenwirkungen von Protonenpumpenhemmern, wie Omeprazol und Pantoprazol, sind bei langfristiger Einnahme auch Folgen für das Darmmikrobiom (auch: Darmflora) möglich. Denn das veränderte pH-Milieu im Magen kann sich langfristig auch auf die gesamte pH-Wert-Verteilung im gastrointestinalen Bereich ausdehnen und dort zu einer bakteriellen Fehlbesiedelung führen. In mehreren wissenschaftlichen Studien wurde unter PPI-Gabe eine sinkende bakterielle Diversität festgestellt.10Die Produktion der Salzsäure im Magen führt im Magensaft zu einem pH-Wert zwischen 1,5 und 3,2. Durch PPI kann der Wert auf pH 5 angehoben werden. Das ist zwar für die Behandlung erwünscht, hat aber auch negative Auswirkungen. Zum einen dient die Säure als Vorverdauung von Nahrungsbestandteilen (z.B. Eiweiß), zum anderen dient sie dazu, unerwünschte Keime abzutöten. Ist der Magen nicht mehr so sauer, können sich ungünstige Bakterien ansiedeln, die normalerweise erst im Dickdarm ihren Platz haben sollten. Man spricht dann von einer bakteriellen Fehlbesiedelung bzw. einer gestörten Zusammensetzung der Mikrobiota (Dysbiose).21
Protonenpumpenhemmer und Clostridium difficile
Protonenpumpenhemmer absetzen
Protonenpumpenhemmer sollten bei einer Einnahme von mehr als drei Wochen nicht abrupt abgesetzt werden, um z.B. das Auftreten von erneuten Sodbrennen-Episoden (Reboundsymptome) zu vermeiden. Alternativ wird das Ausschleichen der Protonenpumpenhemmer empfohlen – es kann Wochen bis Monate dauern, bis PPI sicher abgesetzt werden. Als Faustregel gilt: je länger der Zeitraum der PPI Einnahme war, umso länger dauert das Absetzen.23Ihr Hausarzt, Facharzt oder Apotheker wird Sie gerne zu einem gesunden Absetzen der Protonenpumpenhemmer beraten.
Säureblocker Alternativen
Protonenpumpenhemmer können nachweislich unerwünschte Wirkungen und negativen Einfluss auf das Darm-Mikrobiom haben.22 Es gibt jedoch auch natürliche und nebenwirkungsfreie Alternativen als Säureblocker:- Alternativ-Arzneimittel: Antazida, Mittel auf Alginat-Basis, H₂-Antihistaminika
- Hausmittel zur Reduktion von Magensäure:
- Pflanzliche aber auch proteinreiche Ernährung (Achtung Veganer!); Kohlenhydrate besser reduzieren
- Apfelessig: Klingt erstmal kontraproduktiv, Apfelessig enthält aber alkalische Mineralien, die die Magensäure neutralisieren.
- Das Kauen von Nüssen soll die Magensäure neutralisieren.
- Kräutertee: z.B. Fenchel oder Kamille
- Kaugummi kauen regt die Speichelproduktion an – die Spucke kann Magensäure neutralisieren und die Speiseröhre schützen.
- Stress reduzieren
- Magensäure-Mangel überprüfen: Ein Magensäure-Mangel äußert sich mit ganz ähnlichen Symptomen wie ein Magensäureüberschuss und ist insbesondere bei Menschen ab 50 eine häufige Ursache für Magenbeschwerden.
Innobiotica: Unterstützung für ein geschädigtes Mikrobiom
Inzwischen ist bekannt, dass jedes vierte Medikament zu Veränderungen der Zusammensetzung der Mikrobiota (auch: Darmflora) führt. Das Ergebnis können u.a. Beschwerden im Magen-Darm-Trakt sein.23,25,26 Oft merken Patienten aber zunächst gar nicht, dass ihr Mikrobiom in Mitleidenschaft gezogen wird. Dies kann sich auch erst viel später, z.B. in einem generell geschwächten Immunsystem, äußern.Ein gut erprobter Ansatz gegen ein geschädigtes Mikrobiom oder zur Vorbeugung gibt es bereits. Im Fokus stehen dabei spezifisch dafür ausgewählte mikrobiologische Präparate (Innobiotica), wie z.B. Innovall (R) AB+ und Innovall (R) CDI (In der Apotheke erhältlich), die präventiv für Antibiotika-assoziiertem Durchfall oder Clostridium difficile-Infektionen zum Einsatz kommen.27 Der Einsatz von ausgewählten Innobiotica ist besonders zur begleitenden Anwendung bei einer Antibiotika-Therapie sinnvoll (z. B. Innovall (R) AB+). Ärzte empfehlen, bereits ab dem 1. Tag der Behandlung damit zu beginnen. Studien deuten darauf hin, dass die begleitende Einnahme auch während einer PPI-Behandlung von Nutzen sein kann.
Darmflora aufbauen mit Innovall (R)
Ihr Expertenteam von Innovall (R) oder Ihr/e Apotheker/in berät Sie gerne zu den Produkten von Innovall (R).
5 Tipps zur Therapie mit PPI
- 1. PPI nur dann einnehmen, wenn sie vom Arzt verschrieben worden sind und auch nur so lange wie nötig. Am besten unter ärztlicher Aufsicht.
- 2. Zu Schmerzmitteln muss man nicht immer PPI einnehmen (nur Risikogruppen).
- 3. Bei milderen Formen von Refluxbeschwerden kann eine bedarfsorientierte Einnahme (On-Demand) statt einer kontinuierlichen Therapie sinnvoll sein.28
- 4. PPI zeigen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und mit der Nährstoffaufnahme.
- 5. PPI haben einen großen Einfluss auf das Mikrobiom. Bei langfristiger Einnahme ist ein Darmflora-Aufbau sinnvoll.
2 https://ueg.eu/a/170
3 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5797499
4 https://www.amboss.com/de/wissen/gastroosophageale-refluxkrankheit
5 https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/helicobacter-infektion
6 https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6865
7 Mössner J. The indications, applications, and risks of proton pump inhibitors. Deutsches Ärzteblatt. 2016;113(27-28):477-483.
8 Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Magensäureblocker: Ohne eindeutige Diagnose nicht langfristig einnehmen. Pressemitteilung im Januar 2017.
9 Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Zunahme von Spontanbericht über Metformin-assoziierte Laktatazidosen. Deutsches Ärzteblatt 2013;110(10): A-464 / B-412 / C-412.
10 Ärzteschaft. Verordnung von Protonenpumpeninhibitoren deutlich gestiegen. Ärzteblatt 2017.
11 https://www.aerzteblatt.de/app/print.asp?id=180624
12 https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ppi-nicht-immer-erste-wahl
13 https://www.nature.com/articles/nrgastro.2017.117
14 https://www.aerzteblatt.de/archiv/179633/Protonenpumpenhemmer-Wie-sich-die-Bioverfuegbarkeit-anderer-Arzneistoffe-veraendert
15 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25040647
16 https://www.drugs.com/drug-interactions/omeprazole.html
17 https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2017/daz-7-2017/wenn-ppi-zu-lange-eingenommen-werden
18 Maes LM et al. Adverse effects of proton-pump inhibitor use in older adults: a review of the evidence. Therapeutiv Advances in Drug Safety 2017;8(9):273-297.
19 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28528705
20 https://www.nature.com/articles/nrgastro.2017.117
21 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26657899
22 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37142877/
23 Hojo M et al. Gut microbiota composition before and after use of proton pump inhibitors. Digestive Diseases and Sciences 2018;63:2940-2949.
24 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11677201/
25 Bryrup T et al. Metformin-induced changes of the gut microbiota in healthy young men: results of a non-blinded, one-armed intervention study. Diabetologia 2019;62:1024-1035.
26 Devaraj S et al. Metformin and the gut microbiome in diabetes. Clinical Chemistry 2016;62(12):1554-1555.
27 Maziade PJ et al. A Decade of Experience in Primary Prevention of Clostridium difficile Infection at a Community Hospital Using the Probiotic Combination Lactobacillus acidophilus CL1285, Lactobacillus casei LBC80R, and Lactobacillus rhamnosus CLR2 (Bio-K+). Clin Infect Dis. 2015 May 15;60 Suppl 2:S144-7
28 https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Standard-bei-ERD-Step-down-Therapie-mit-PPI-367796.html
29 https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Ranitidin_22049