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Welche Rolle spielt die Ernährung bei Neurodermitis?

Bei Patienten mit Neurodermitis treten häufig auch Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten auf, die den Verlauf der Neurodermitis beeinflussen können. Das liegt daran, dass Lebensmittel bzw. ihre Bestandteile das darmeigene Immunsystem provozieren können. Bei etwa 40% der Patienten lösen Lebensmittelallergene Hautreaktionen aus, die mit zunehmendem Alter häufig wieder verschwinden. Ein Zusammenhang wird auch mit einer Fehlbesiedlung des Darms bei Neurodermitispatienten gesehen. Da im Säuglingsalter die Darmflora noch nicht voll entwickelt ist und somit die Darmbarriere und die Entwicklung des Immunsystems beeinflusst, ist der Aufbau einer gesunden Darmflora wichtig.

Die Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern bei Neurodermitis

Als präventive Maßnahme sollte die natürliche Ernährungsform des Stillens stets bevorzugt werden, denn sie hat viele Vorteile für Mutter und Kind. Es macht den Anschein, dass die Ernährung eines Säuglings Einfluss auf die Entstehung von Allergien und eventuell auch auf die Entstehung von Neurodermitis haben kann.

Empfehlungen zur Stilldauer und die Einführung der Beikost werden immer wieder im Rahmen der Prävention von Allergien diskutiert. Laut der Ärzte-Leitlinien und der WHO-Definition (World Health Organisation) sollte in den ersten vier Monaten voll gestillt werden.

Beikost kann ab dem 5. Lebensmonat eingeführt werden, was mit einer geförderten Toleranzentwicklung assoziiert ist. Es gibt auch Überlegungen, Beikost vor dem vollendeten 4. Lebensmonat zu geben , was möglicherweise einer Neurodermitis vorbeugt. Einig ist man sich lediglich, dass die unnötige Verzögerung der Beikost oder das Meiden möglicher Nahrungsmittelallergene nicht vor Allergien schützt und daher auch längeres Stillen ohne Beikost-Einführung nicht als präventive Maßnahme geeignet ist.

Bei Risikokindern, die nicht gestillt werden können, wird empfohlen, in den ersten 4 Lebensmonaten hypoallergene (HA) Säuglingsnahrung zu geben.

Mütterliche Ernährung in der Schwangerschaft und/oder Stillzeit

Die Ernährung der werdenden Mutter während der Schwangerschaft und in der Stillzeit kann sich auf die spätere Entwicklung atopischer Erkrankungen beim Kind auswirken. Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird grundsätzlich eine ausgewogene und nährstoffdeckende Ernährung empfohlen. Mittlerweile ist die Wissenschaft auch zu dem Entschluss gekommen, dass Nahrungsmittelallergene während der Schwangerschaft oder Stillzeit nicht vermieden werden sollten.

Es wurde gezeigt, dass zu einer ausgewogenen Ernährung in dieser Zeit demnach auch Fisch gehört. Es macht den Anschein, dass der Verzehr von Fisch einen schützenden Effekt auf die Entwicklung atopischer Erkrankungen beim Kind hat und sollte daher Bestandteil der mütterlichen Ernährung sein.

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