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Was hilft gegen Blähbauch: Ursachen und 4 Tipps gegen aufgeblähten Bauch!

Blähbauch, was tun? Wenn der Bauch sich vor allem nach Mahlzeiten unangenehm und schmerzend aufbläht, spricht man von einem Blähbauch. Woher das Phänomen kommt und was gegen zu viel Luft im Bauch hilft, erfahren Sie hier.

Ein aufgeblähter Bauch wie Schwanger kann auch schmerzhaft sein.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die meisten Betroffenen haben den Blähbauch direkt nach dem Essen
  • Die Ursachen können vielfältig sein: Neben Nahrungsmittelunverträglichkeit können Stress oder bestimmte Erkrankungen einen Blähbauch verursachen
  • Neben Blähbauch Hausmitteln kann eine Darmsanierung mit ausgewählten Probiotika Abhilfe schaffen.

Von einem Blähbauch spricht man, wenn sich der Bauch nach dem Essen unangenehm aufgebläht anfühlt.1 Sehr viele Menschen leiden darunter, ungefähr 16–30% der Bevölkerung haben einen Blähbauch.2,3 Ein ständig aufgeblähter Bauch ist meist aber nichts Schlimmes und wird normalerweise durch übermäßige Gasproduktion, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Störungen in der Darmbewegung verursacht.4 Leider äußert  er sich in einem dicken Bauch und kann außerdem oft Bauchschmerzen oder ein Völlegefühl verursachen.5 

Blähbauch ohne Blähungen? 

Übermäßige Gasansammlung im Bauch kann neben Blähungen (Flatulenzen) auch zu einem Blähbauch (Meteorismus) führen – die übermäßige Luft im Bauch wölbt die Bauchdecke nach außen und drückt auch die Darmwände nach außen (abdominelle Distension). Ein aufgeblähter harter Bauch ist die Folge. Haben Betroffene sensible Darmwände, kann der Druck auf die Darmwand mitunter zu starken Bauchschmerzen führen. Gelegentlich tritt ein aufgeblähter Bauch ohne Blähungen auf. Oft kann ein ständiger Blähbauch aber mit weiteren Beschwerden einhergehen, wie übermäßigem Aufstoßen, Blähungen oder Völlegefühl. Ein Blähbauch kann nur einige Minuten oder den ganzen Tag anhalten.  

Blähbauch Symptome 

Blähungen und Blähbauch sind zwei der am häufigsten berichteten Darmbeschwerden. Blähbauch Symptome treten häufig gleichzeitig auf, obwohl sie auch separat erscheinen können. Sie sind gekennzeichnet durch: 

  • zu viel Luft im Bauch 
  • Völlegefühl, aufgeblähter Bauch  
  • Druckgefühl  
  • messbare Zunahme des Bauchumfangs: es bildet sich ein harter aufgeblähter Bauch wie schwanger. 

Besonders das starke Druckgefühl ist charakteristisch. Es wird aber meistens durch eine übermäßige Empfindlichkeit der Darmwand verursacht. Es fühlt sich zwar so an, als ob im Bauch ein erhöhter Druck herrscht, in Wirklichkeit ist dies aber nicht der Fall.6,7 Das Problem scheint also nicht unbedingt zu viel Gas im Bauch zu sein, sondern eher eine abnormale Reaktionen auf die Gase.8

Betroffene berichten oft auch von anderen begleitenden Beschwerden wie: 

  • Durchfall 
  • Übelkeit 
  • Müdigkeit 
  • Unterleibsschmerzen 
  • Rückenschmerzen 

Blähbauch kann also mit vielen Symptomen einhergehen, oft setzt man diese Beschwerden aber nicht in einen Zusammenhang. 

Blähbauch Ursachen 

Um einem aufgeblähten Bauch vorzubeugen, sollte man erst einmal herausfinden, woher der Blähbauch kommt. Meist treten Blähbauch und Blähung nach dem Essen oder bei Verzehr bestimmter Nahrungsmittel auf. Aber auch Stress oder Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts können Ursachen sein. 

Häufig sind Blähungen und Blähbauch Symptome von funktionellen Störungen des Magen-Darm-Trakts wie: 

  • funktioneller Dyspepsie (Reizmagen) 
  • Reizdarm  
  • funktioneller Verstopfung 
  • Fettleber 

Ständig Blähbauch zu haben, kann aber auch Symptom anderer Ursachen sein, dazu gehören:9

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten 
  • ein früherer Magen-Darm-Infekt 
  • eine gestörter Darmflora (auch: Mikrobiota) 
  • schlecht absorbierte fermentierbare Kohlenhydrate (FODMAP) 
  • eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit des Darms 
  • eine verlangsamte Darmbewegung 
  • Sodbrennen und Reflux 
  • schlaffe Bauchmuskulatur 
  • Bewegungsmangel 
  • Hormonschwankungen 
Ein Blähbauch kann viele verschieden Ursachen haben. 

Blähbauch nach Essen 

Hat ein aufgeblähter Bauch Ursachen, die auf die Ernährung zurückzuführen sind? Diese Frage lässt sich eindeutig mit Ja beantworten. Ein Blähbauch nach dem Essen ist sogar die häufigste Ursache und somit nicht Ursache einer Erkrankung.10

Eine beträchtliche Anzahl von Betroffenen (bis zu 82%), beschreibt, dass sich der Blähbauch in der frühen postprandialen Phase (direkt nach dem Essen) entwickelt oder verschlechtert. Einige Patienten klagen darüber, dass sie aufgrund des Blähbauchs nicht einmal in der Lage sind, eine vollständige Mahlzeit zu sich zu nehmen. Dieser Effekt ist beim Verzehr großer und besonders fetthaltiger Mahlzeiten stärker ausgeprägt.11

Einige Patienten geben an, bestimmte Nahrungsmittelunverträglichkeiten im Zusammenhang mit Blähbauch zu haben. Die Gasproduktion im Darm wird durch zwei Hauptfaktoren bestimmt: die Menge fermentierbarer Lebensmittel, die nicht vom Dünndarm ins Blut aufgenommen werden können und so in den Dickdarm gelangen, sowie die Zusammensetzung der Dickdarmflora. 

Daher kann das Aufblähen ein Merkmal von übermäßigem Konsum blähender Lebensmittel sein, aber auch von Malabsorptionsstörungen, bei denen zu hohe Mengen nicht im Dünndarm absorbierter Nahrungsmittelbestandteile erst im Dickdarm unter Gasbildung fermentiert werden.  

Zu den blähenden Lebensmitteln gehören u.a.: 

  • Gemüse (Kohl, Zwiebeln, Brokkoli, Blumenkohl, Sellerie, Möhren, Rosenkohl, Spargel) 
  • Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen) 
  • Trockenfrüchte (Rosinen, Bananen, Aprikosen, Pflaumen, Feigen)  

Zu Malabsorptionsstörungen gehören u.a.: 

  • Laktoseeintoleranz (auch: Laktosemalabsorption, Laktoseunverträglichkeit)  
  • Fructoseintoleranz (auch: Fructosemalabsorption, Fruktoseunverträglichkeit) 
  • Histaminintoleranz 
  • Gluten-/Weizensensitivität  
  • Zöliakie (echte Glutenintoleranz, -unverträglichkeit) 
  • Unverträglichkeit gegenüber FODMAPs (Fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole). 

Blähbauch Darmflora 

Unter besonderen Umständen, wie z. B. bakterieller Überwucherungen im Dünndarm oder Dysbiose im Dickdarm, kann es zu einer abnormalen Fermentation von Nahrungsmittelbestandteilen kommen. Übermäßige Gasbildung kann dann entweder auf eine erhöhte Gas-Produktion oder auf einen beeinträchtigten Gas-Verbrauch durch Dickdarmbakterien zurückzuführen sein. In beiden Situationen kann es zu funktionellen Beschwerden des Magen-Darm-Trakts oder genauer gesagt zu Störungen der Magen-Darm-Funktion kommen.10 Eine gesunde Darmflora spielt daher für Blähbauch-Geplagte eine große Rolle (siehe unten >> Was tun gegen Blähbauch?). 

Blähbauch Schwangerschaft 

Ähnlich wie während der Menstruation, kann es schon im Verlauf der frühen Schwangerschaft zu einem Blähbauch kommen. Dies kann durch Hormonveränderungen bedingt sein, die u.a. das Verdauungssystem verlangsamen. Im zweiten Schwangerschaftsdrittel braucht das Baby dann im Bauch mehr Platz und drückt auf die Organe. Betroffene können sich dadurch verstopft und aufgebläht fühlen. Der Blähbauch ist aber in der Regel harmlos. 

Blähbauch Wechseljahre 

Oft begleiten die Wechseljahre Symptome wie Hitzewallungen, Blähungen oder Blähbauch. Wie bei Schwangeren sind daran die Hormone schuld. Befinden sich Frauen im Wechsel, kommt es zu einem Östrogenmangel. Östrogen regt jedoch die Darmbewegung an und ist daher wichtig für eine gute Darmfunktion und Verdauung. Bei einem Östrogenmangel wird der Darm träge, der Nahrungsbrei braucht länger, bis er den Darm passiert hat und es werden mehr Verdauungsgase gebildet. Die Folge sind Blähungen und ein Blähbauch. 

Blähbauch durch Myom

Myome sind gutartige Wucherungen in der Muskelschicht der Gebärmutter (Myometrium). Bei fast der Hälfte aller Frauen zwischen 30 und 80 Jahren treten Myome auf, wobei nur ca. die Hälfte der Betroffenen (v.a. Frauen Anfang 40) tatsächlich Beschwerden haben. So gehören Myome zu den häufigsten Krankheitsbildern bei Frauen und gehen mit Symptomen wie dem Gefühl, aufgebläht zu sein oder Verstopfung einher.xii Ähnlich dem Blähbauch bei Schwangerschaft oder in den Wechseljahren sind vermutlich Hormonschwankungen (v.a. Östrogen) für die Darmbeschwerden, aber auch für Gewichtszunahme, verantwortlich. 8

Viele Frauen leiden regelmäßig an einem Blähbauch, ohne dass sie krank sind. 

Blähbauch Menstruation 

Woher kommt es, dass sich viele Frauen kurz vor und während der Periode aufgebläht fühlen? Es gibt einen Zusammenhang zwischen Verdauungsbeschwerden und dem prämenstruellen Syndrom bzw. der Menstruation. Die Ursache ist der Anstieg von Progesteron (auch Gelbkörperhormon genannt) in der 2. Zyklushälfte. Das Hormon hat eine muskelentspannende Wirkung und soll so helfen, die Gebärmutterschleimhaut abzubauen. Ein unschöner Nebeneffekt: auch die Muskulatur um den ganzen Magen-Darm-Trakt wird etwas träger und das spüren Frauen bei der Verdauung. Blähungen und Blähbauch während der Menstruation sind die Folge.14

Blähbauch Candida albicans 

Wenn Ihnen ein ständiger Blähbauch und Blähungen, vor allem nach süßem Essen, bekannt vorkommen, kann auch eine Überwucherung mit dem Darmpilz Candida albicans schuld sein. Eine Überwucherung kann u.a. durch ein Ungleichgewicht der Darmflora (auch Mikrobiota) begünstigt werden. Der Hefepilz breitet sich aus und kann Blähbauch Ursache sein, aber auch eine Gewichtszunahme mit sich ziehen. Gas wird gebildet und Blähungen treten auf, wenn die Hefe im Darm den Zucker und die Stärke abbaut, die wir essen. Dabei entstehen Kohlendioxid und Fuselalkohole. Durch das übermäßige Gas kommt es u.a. zu Blähbauch, Blähungen, Völlegefühl und Bauchschmerzen.15

Aufgeblähter Bauch Ursachen Leber 

Ein Blähbauch kann eines von mehreren Symptomen einer alkoholischen oder nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung sein. Aber auch andere Lebererkrankungen können Blähbauch Ursachen sein. Dazu kommen Beschwerden wie Völlegefühl, Druck im Oberbauch und Appetitlosigkeit. Grund dafür ist, dass die Leber an Volumen zulegt und mehr Platz im Bauch benötigt.  

Was tun gegen Blähbauch? 

Haben Sie das Gefühl, dass sich nach dem Essen der Bauch aufbläht und Ihre Hose zu eng sitzt? Schwillt Ihr Bauch am Ende des Tages an und egal was Sie essen, Sie können es einfach nicht verhindern? Hier zeigen wir Ihnen 4 effektive Mittel gegen Blähbauch. 

1. Blähbauch: Was tun gegen Beschwerden nach dem Essen?

Betroffene machen am häufigsten direkt nach dem Essen mit dem Blähbauch Bekanntschaft. Den Blähbauch kann man aber vermeiden, indem man ein paar Dinge beachtet: 

  • Schwer verdauliche, blähende Lebensmittel meiden  
  • Kleine Portionen essen 
  • Gründlich kauen gegen Blähbauch 
  • Kohlensäurehaltige Getränke vermeiden 
  • Auf nachgewiesene Nahrungsmittelunverträglichkeiten achten und diese konsequent meiden 

>> Mehr Tipps zur Ernährung bei Blähungen 

Liegt ein Reizdarm vor, kann auch die FODMAP-arme Ernährung zu einer Linderung der Symptome verhelfen. >> Lesen Sie hier mehr zur FODMAP-Diät. 

2. Blähbauch Sport & Bewegung wichtig 

Ein aufgeblähter Bauch ist mehr als unangenehm. Ihr Bauch fühlt sich nicht nur geschwollen an, sondern sieht auch größer aus. Regelmäßiger Sport kann hier Abhilfe schaffen, denn Bewegung regt das Verdauungssystem auf gesunde Weise an. Allerdings gilt es hier zu beachten, dass es auf die richtige Atmung ankommt. Denn sonst erreicht man genau das  Gegenteil und der Sport ist Ursache für den Blähbauch. Arbeiten sie an einer tiefen Atmung (durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus), damit die Luft nicht versehentlich verschluckt wird und zu einem unangenehm aufgeblähtem Bauch führt. 

3. Blähbauch Hausmittel 

Was hilft wirklich bei Völlegefühl? Hier zeigen wir Ihnen effektive Hausmittel gegen Blähbauch und Völlegefühl.

  • Darmreinigung: Eine gestörte Darmflora kann eine Ursache für Blähbauch sein. Eine Darmsanierung mit ausgewählten Bakterienstämmen, wie z.B. in Innovall® AID, kann helfen, den Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen und übermäßig gasbildende Bakterien zu verdrängen.  
  • L-Glutamin gegen Blähbauch hilft zusätzlich, die geschädigte Darmschleimhaut zu reparieren 
  • Tees, die sich positiv auf den Magen-Darm-Bereich auswirken, sind beliebt. Dazu gehören v.a. Fenchel, Kümmel, Anis, Ingwer und Pfefferminze. 
  • Apfelessig hilft bei Blähbauch: 2 EL Apfelessig in ein Glas mit lauwarmem Wasser in kleinen Schlückchen vor dem Essen trinken. Bei Bedarf kann auch etwas Fenchelhonig dazugegeben werden. 
  • Sanfte Bauchmassage: Dadurch hilft man (nicht nur) dem Darm, sich zu entspannen und übermäßige Luft weiterzuleiten. Am besten liegt man auf dem Rücken, massiert mit etwas Massageöl in Kreisbewegungen sanft um den Bauchnabel und lässt die Kreise dann immer größer werden.  
  • Stress vermeiden
  • Bei Nachweis von Candida albicans: Neben einer medikamentösen Behandlung sollte man zeitgleich Kohlenhydrate, Zucker und Laktose meiden. Stattdessen können fermentierte Lebensmittel (z.B. Kombucha), ausgewählte Probiotika und Kurkuma helfen, Linderung zu schaffen. 
    >> Mehr Hausmittel bei Blähungen und Food Baby nach dem Essen
Eine sanfte Bauchmassage kann bei Blähbauch und Blähungen Linderung verschaffen. 
 

4. Blähbauch Medikamente 

Erkrankung mit Blähbauch loswerden? Neben anderen Krankheitsbildern können Reizdarm, chronische Darmentzündung oder eine Pilzinfektion Ursache für Blähbauch und Blähungen sein. Um den Blähbauch loszuwerden ist es wichtig, sich vom Arzt durchchecken zu lassen, der dann die wirksamste Behandlung einleiten kann. 

Den Blähbauch loswerden, kann man mit Medikamenten meist nicht gezielt. Folgende Wirkstoffe können aber dabei helfen, übermäßige Luft- und Gasansammlungen im Magen-Darm-Trakt abzubauen und so den Druck sanft lösen:  

  • Simeticon 
  • Dimeticon 
Eine gesunde Darmflora unterstützt uns, die Luft im Bauch zu regulieren. 
 

Reizdarm Blähbauch – was tun? 

Blähbauch ist ein sehr unspezifisches Symptom. Die Grenzen zu einer krankhaften Ursache sind fließend. Wenn weitere Beschwerden wie Bauchschmerzen, Unregelmäßigkeiten beim Stuhlgang und Blähungen dazukommen, könnte dies auf ein Reizdarmsyndrom hinweisen.16 >> Erfahren Sie hier mehr zum Reizdarmsyndrom 

Blähbauch: Darmflora entscheidend

In unserem Darm tummeln sich Billionen von Bakterien (auch Mikrobiota genannt). Bei einem Reizdarm liegt auch häufig eine gestörte Zusammensetzung der Mikrobiota vor (Dysbiose). Dies kann negativen Einfluss auf Verdauungsprozesse und Gasbildung haben. Aber auch auf die Steuerung der Darmbewegung und Schmerzempfindlichkeit durch das Darmnervensystem. Zuviel Luft im Bauch, kombiniert mit einer schmerzempfindlichen Darmwand, kann zu einem Blähbauch und Blähungen beitragen. 

Zu den therapeutischen Optionen gehören beim Reizdarm deswegen neben Ernährungsumstellung, Entschäumern (Dimeticon, Simeticon), krampflösenden Mitteln und Entspannungsübungen auch spezifisch ausgewählte mikrobiologische Präparate, wie z.B. Innovall® RDS.17
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn der Blähbauch belastend wird und nichts zu helfen scheint. 

Fragen 

1. Was verursacht einen Blähbauch?

Blähbauch Ursachen sind vielfältig. 82% der Blähbauch-Betroffenen leiden besonders nach dem Essen oder nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel darunter. Das Aufblähen kann ein Merkmal von übermäßigem Konsum blähender Lebensmittel oder von Nahrungsmittelunverträglichkeiten sein. 

Aber auch Hormonschwankungen oder Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts können Ursachen sein.18

2. Was tun bei extremem Blähbauch?

Folgende Tipps helfen gegen extremen Blähbauch: 

  • Schwer verdauliche, blähende Lebensmittel meiden  
  • Kleine Portionen essen 
  • Gründlich kauen gegen Blähbauch 
  • Darmsanierung mit spezifischen Probiotika 
  • Hausmittel wie Fencheltee und Apfelessig 

3. Welche Lebensmittel machen Blähbauch?

Blähende Lebensmittel sollten bei einem Blähbauch vermieden werden. Dazu gehören u.a.: 

  • Zwiebeln, Kohlgemüse 
  • Milchprodukte (z.B. Vollmilch, Bergkäse) 
  • Hülsenfrüchte 
  • Trockenobst, Bananen 
  • Zuckeraustauschstoffe, wie Sorbit. 
  • Kohlensäurehaltige Getränke 

4. Wie fühlt sich ein Blähbauch an?

Von einem Blähbauch spricht man, wenn sich der Bauch nach dem Essen unangenehm aufgebläht anfühlt. Besonders das starke Druckgefühl ist bei einem aufgeblähten Bauch nach Essen charakteristisch. Begleitet wird der Blähbauch oft durch Bauchschmerzen und Völlegefühl. Manchmal treten auch Blähungen auf, dies ist aber kein Muss.19