MICROBIOTICA mikrobiologische Präparate

Welche Ursachen werden im Zusammenhang mit Reizdarmsyndrom diskutiert?

Die genauen Auslösefaktoren des Reizdarmsyndroms waren lange Zeit unklar und Beschwerden werden teilweise immer noch als rein psychosomatisch eingestuft. Heutzutage decken neue Forschungsergebnisse immer mehr auf, dass das Reizdarmsyndrom eine komplexe Erkrankung ist. Es wird davon ausgegangen, dass bei der Entstehung mehrere Faktoren gleichzeitig eine Rolle spielen und auch wiederum gegenseitig Einfluss nehmen können. Man spricht also von einer multifaktoriellen Erkrankung.

Zu den häufigen Einflussgrößen zählen z.B.:

  • eine veränderte Darmflora (sog. Dysbiose)
  • vorausgehendeorausgehende Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
  • längere Medikamenteneinnahme (z.B. Antibiotika)
  • psychische Einflüsse wie Stress, Angst, Kummer und Ärger
  • ungünstige Essgewohnheiten
  • körperliche Belastung

Vor der Diagnose stehen viele Untersuchungen

Durch sorgfältiges Abfragen und gezieltes Ausschließen von Erkrankungen, die ähnliche Beschwerden auslösen (z. B. chronische Darmentzündungen, Infektionen) kann die Diagnose Reizdarm gestellt werden. Zu diesem Ausschlussverfahren gehören unter anderem das gezielte Abfragen der Beschwerden durch den Arzt, Blut- und Stuhluntersuchungen, eine Ultraschalluntersuchung des Bauches oder auch eine Darmspiegelung (Koloskopie).

Viele Patienten haben eine lange Krankengeschichte und etliche Besuche bei unterschiedlichen Fachärzten hinter sich.

Reizdarmsyndrom ist keine Befindlichkeitsstörung

Wie kann es sein, dass es zu körperlichen Beschwerden kommt, obwohl mit der klinischen Diagnostik keine organische Veränderung feststellbar ist? Viele Betroffene fühlen sich in ihrem Leiden nicht ernst genommen, alleingelassen oder unzureichend untersucht. Manche beginnen an sich selbst zu zweifeln und stellen sich die Frage: Bilde ich mir alles nur ein? Nein, mit Sicherheit nicht!

Denn schon seit einiger Zeit ist klar: Das Reizdarmsyndrom ist viel mehr als nur eine Befindlichkeitsstörung. Bauch und Psyche sind direkt miteinander verbunden. Stress, Angst, Nervosität oder Kummer können die Symptome eines Reizdarms zwar noch verstärken, sind aber nicht alleinige Auslöser. Das Reizdarmsyndrom ist also nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen, die Auslösefaktoren sind so individuell wie der Mensch selbst.

Warum ist der Darm andauernd gereizt?

Eine zentrale Rolle bei der Entwicklung eines Reizdarmsyndroms spielt vermutlich ein gestörtes Darm-Mikrobiom (Dysbiose). Denn die Störung des normalerweise ausbalancierten Ökosystems kann weitreichende Folgen an der Darmbarriere haben.

Dazu gehört

  • die Schädigung der Darmbarriere (sog. Leaky Gut) durch eine reduzierte Schleimschicht und gelockerte Darmzellverbindungen (sog. Tight Junctions)
  • die Störung des Darmnervensystems und
  • Irritationen des Immunsystems (dies führt zu unterschwelligen Entzündungen)

Die Darmbarriere verhindert im Normalfall, dass Schadstoffe und Krankheitserreger aus der Außenwelt durch die Darmwand ins Körperinnere eindringen. Ist die Barriere geschädigt, kann das zu unterschwelligen Entzündungen führen, die durch eine Endoskopie jedoch nicht nachweisbar sind. Deshalb können bei einem Reizdarmsyndrom auch keine organischen Veränderungen festgestellt werden.

Die Darmflora ist unter anderem an der Regulation des Darmnervensystems beteiligt. Ist die Darmflora ungünstig verändert, kann sich dies auf  die Kommunikation zwischen Darm und Nervensystem auswirken. Die Folge sind beim Reizdarmsyndrom Verdauungsstörungen (z.B. Durchfall, Verstopfung) sowie ein erhöhtes Schmerzempfinden.

Microbiotica bei Reizdarmsyndrom

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