Verstopfung: Ursachen, Hausmittel und was sonst hilft
Verstopfung (Obstipation) ist lästig und nicht selten langwierig. Es gibt verschiedene Ursachen, die dafür sorgen, dass Betroffene nicht auf die Toilette gehen können. Häufig sind ungünstige Lebensbedingungen wie eine ballaststoffarme Ernährung oder unzureichende Bewegung Auslöser für Verstopfung. Es können sich aber auch ernsthafte Erkrankungen hinter einer Verstopfung verstecken.
Hält eine Verstopfung länger an oder wird sie durch ausgeprägte Beschwerden begleitet, ist ein Arztbesuch erforderlich. In vielen Fällen reicht es bereits, die Ernährungsgewohnheiten umzustellen. Rezeptfreie Arzneimittel können bei akuten Zuständen unterstützend wirken. Der Einsatz von Hausmitteln und Probiotika bei Verstopfung ist ebenfalls empfehlenswert. Sie versprechen eine sanfte Vorgehensweise und können auch bei Darmentzündung und Verstopfung eingesetzt werden.
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Was ist Verstopfung?
Jeder Mensch ist individuell. Das gilt auch für seine Darmentleerung. Während einige Menschen täglich Toilettensitzungen für das „große Geschäft“ einplanen, müssen andere nur alle 2-3 Tage das stille Örtchen aufsuchen. Das macht die Definition von Verstopfung recht schwierig.
Mediziner bezeichnen eine Darmentleerung als normal, wenn sie sich zwischen dreimal täglich und dreimal wöchentlich bewegt. Alles, was außerhalb dieses Rahmens liegt, fällt unter den Begriff Durchfall oder Verstopfung.
Allerdings bedeutet das nicht, dass sich Menschen nicht auch „verstopft“ fühlen können, wenn sie regelmäßig ihren Darm entleeren. Ein harter Stuhl deutet auf eine Verstopfung hin, unabhängig davon, wie oft er auftritt.
Gut zu wissen!
Eine gesunde Darmflora ist wichtig für das Wohlbefinden und kann dabei helfen, Verdauungsbeschwerden entgegenzuwirken. Spezifische Bakterienstämme werden als gesundheitsfördernd betrachtet. Sie sind in fermentierten Lebensmitteln und speziellen für besondere Bedürfnisse entwickelten mikrobiologischen Präparaten (Innobiotica wie, z. B. Innovall (R) RDS, Innovall (R) SUD) enthalten.
Verstopfung: Symptome
Eine Verstopfung wird als sehr unangenehm empfunden. Menschen, die unter einer verzögerten Darmentleerung leiden, bemerken das vor allem daran, dass sie seltener ihr „großes Geschäft“ erledigen müssen als in der Vergangenheit. Zudem können bei einer Verstopfung Bauchschmerzen auftreten.
Verstopfung: häufige Symptome
- erschwerte Darmentleerung, bei der Pressen oder Nachhelfen nötig ist
- schmerzhaftes Absetzen von Stuhl
- harter, klumpiger Stuhl (häufig können nur kleine Mengen ausgeschieden werden)
- Gefühl, sich nicht vollständig entleert zu haben
- Völlegefühl
- Bauchschmerzen
- Blähungen
- Unwohlsein
- Appetitlosigkeit
Verstopfung: Formen
Akute Verstopfung
Chronische Verstopfung
Die chronische Verstopfung sollte ärztlich abgeklärt werden. Schließlich gibt es Erkrankungen, die in Zusammenhang mit den lästigen Beschwerden gebracht werden können. Nicht selten sind es aber Medikamente oder ungünstige Lebensgewohnheiten, die für eine Ausbremsung der Darmpassage sorgen.
Gelegentliche, vorübergehende oder situative Verstopfung
Gut zu wissen!
Verstopfungen können auch mit Blick auf die Ursachen voneinander unterschieden werden. Mediziner sprechen von einer primären Verstopfung, oder auch funktionelle Verstopfung genannt, wenn keine organische Ursache festgestellt werden kann. Die sekundäre Verstopfung kann auf eine zugrunde liegende Erkrankung zurückgeführt werden.2
Verstopfung: Ursachen
Es gibt mehrere Gründe dafür, warum Menschen den Toilettengang als quälend empfinden. Manche Ursachen liegen auf der Hand, bei anderen muss der Verdauungstrakt wörtlich gesehen auf links gedreht werden, um dem auslösenden Faktor auf die Schliche zu kommen.
Akute, chronische und gelegentliche Verstopfung: die häufigsten Ursachen
Verdauungsprobleme sind beunruhigend für den Betroffenen. Deshalb ist es empfehlenswert, sich auf Ursachenforschung zu begeben. Schließlich können einige Auslöser recht einfach behoben werden.3
Ursachen akuter Verstopfung
Eine akute Verstopfung ist häufig harmlos. Sie kann auf plötzliche Veränderungen im Alltag zurückgeführt werden. Es gibt jedoch auch schwerwiegende Erkrankungen, die zu plötzlichem Stillstand im Darm führen. Deshalb ist auch eine akute Verstopfung unbedingt ernst zu nehmen.
- Stress
- Reisen (z. B. durch Zeitumstellung und ungewohnter Tagesablauf)
- Hormonumstellung
- vorübergehende Medikamenteneinnahmen (z. B. orale Einnahme von hochkonzentrierten Eisen-Präparaten, H1-Antihistaminika)
- Verringerte Darmbewegung
Ursachen von chronischer Verstopfung
- ballaststoffarme Ernährung
- unzureichende Flüssigkeitszufuhr
- dauerhafte Medikamenteneinnahme (z. B. Betablocker, ACE-Hemmer, Antidepressiva)
- Bewegungsmangel
- Divertikelkrankheit
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Störungen der Schilddrüse oder Nebenschilddrüse
- psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen
- Reizdarmsyndrom
- Darmkrebs
- Parkinson
- Multiple Sklerose
- Depressionaltersbedingte Motilitätsstörung des Darms
Ursachen von gelegentlicher, vorübergehender oder situativer Verstopfung
Das kann eine gelegentliche, vorübergehende oder situative Verstopfung auslösen:
- Schichtarbeit
- Reisen
- Infektionskrankheiten
- vorübergehende Medikamenteneinnahmen
Primäre und sekundäre Ursachen gibt es auch noch
Die primären Ursachen gliedern sich auf drei Gruppen:6
- Verstopfung mit gewöhnlicher Passagezeit (funktionelle Verstopfung)
- Verstopfung mit verzögerter Passagezeit (träger Darm)
- Verstopfung, ausgelöst durch eine Störung des Beckenbodens (outlet-obstruction)
Experten diskutieren darüber, ob möglicherweise Störungen derjenigen Nerven in Betracht kommen, die den Darm regulieren. Kann der Beckenboden als Übeltäter verantwortlich gemacht werden, liegt eine Fehlregulation der entsprechenden Muskulatur vor. Dadurch fällt die Darmentleerung schwerer. Dann greifen Betroffene nicht selten zu ihrem Finger, um dem Darm ihre Unterstützung anzubieten.1
Gut zu wissen!
In einer wissenschaftlichen Untersuchung wurden 500 Patienten mit Verstopfung genauer unter die Lupe genommen. Unter ihnen fanden sich 1,4 % mit Darmkrebs und 20 % mit eventuellen Vorstufen.1 Dieses Ergebnis zeigt, dass auch die Abklärung von Darmkrebs bei Verstopfung sinnvoll ist.
Verstopfung nach OP oder Verstopfung durch Medikamente?
Verstopfung nach OP und Verstopfung durch Medikamente sind häufige Themen. Die Gründe dafür sind einfach erklärt. Wenn sich Betroffene einer Operation unterziehen müssen, sind sie dadurch in der Regel über einige Zeit eingeschränkt in ihrer Bewegungsfreiheit. Die mangelnde Beweglichkeit kann Verstopfungen begünstigen. Zudem können verschiedene Medikamente und Narkosemittel die Darmtätigkeit negativ beeinflussen.
Es gibt zahlreiche Arzneimittel, die den Verdauungsapparat lahmlegen können. Insbesondere bei Opioiden (Schmerzmittel) ist das nachgewiesen. Die enthaltenen Wirkstoffe docken an die Nervenzellen im Verdauungsorgan an. Das Problem dabei ist, dass ausgerechnet diese die Darmtätigkeit regulieren. Durch die Hemmung der Nervenzellenaktivität verlangsamen sich automatisch die Darmbewegungen und Verstopfung entsteht.
Reizdarm kann zu Verstopfung führen
Wenn es um sekundäre Störungen mit Blick auf Verstopfung geht, steht das Reizdarmsyndrom ganz oben auf der Liste. Es tritt vor allem bei Frauen auf und führt zu einer Fehlregulation des gesamten Verdauungsapparates.
Lange wurde das Reizdarmsyndrom belächelt und als Spinnerei abgetan. Heute steht fest, die Beschwerden sollten nicht unterschätzt werden. Betroffene leiden unter Krämpfen und Episoden von Verstopfung sowie Durchfällen.
Gut zu wissen!
Patienten mit Reizdarm zählen zum Typ RDS-O, wenn sie regelmäßig unter Verstopfung (Fachbegriff: Obstipation) leiden. Daneben gibt es noch zwei weitere Reizdarm-Typen, die vordergründig mit Durchfall (RDS-D), oder mit wechselhaft Durchfall und Verstopfung (RDS-M) zu kämpfen haben.
Verstopfung: dann ist ein Arztbesuch fällig
Auch wenn eine Verstopfung in vielen Fällen harmlos ist, gibt es gute Gründe, beim Arzt vorstellig zu werden. Sofern die Verstopfung plötzlich in Erscheinung tritt oder weitere Beschwerden sie begleiten, ist es ratsam, einen Mediziner hinzuzuziehen. Fieber, ausgeprägte Schmerzen, Erbrechen von Kot oder ein berührungsempfindlicher Bauch sind unbedingt abzuklären, denn sie können auf einen Darmverschluss hinweisen. Eine chronische Verstopfung kann für Betroffene sehr quälend sein. Daher empfiehlt es sich auch hier, die Ursache näher zu untersuchen.
Verstopfung: Diagnostik bei trägem Darm
Folgende Fragen können dabei gestellt werden:7
- Seit wann bestehen die Verdauungsunregelmäßigkeiten?
- Wie stellt sich der Stuhl dar (klumpig, fest)?
- Ist die Verstopfung an bestimmte Situationen geknüpft?
- Gibt es weitere Beschwerden wie Fieber, Schmerzen etc.?
- Bestehen Grunderkrankungen wie Diabetes oder Depressionen?
- Werden Medikamente eingenommen?
- Wie sieht die tägliche Ernährung oder Flüssigkeitsaufnahme aus?
- Wird Sport ausgeübt?
Zu den Diagnose-Untersuchungen gehören:
- Blutuntersuchung
- Ultraschalluntersuchung
- Röntgenuntersuchung
- Darmspiegelung
Verstopfung: Behandlung
Zur Behandlung bei Verstopfung zählt u. a.:
- ausreichend Bewegung
- genügend Trinkflüssigkeit
- ballaststoffreiche Ernährung
Was hilft gegen Verstopfung? Ausreichend Bewegung!
Gut zu wissen!
Auch Haushaltstätigkeiten bringen Punkte für das Bewegungskonto. 😀
Was tun bei Verstopfung? Genügend trinken!
Gut zu wissen!
In Apotheken ist spezieller Tee gegen Verstopfung erhältlich. Er trumpft mit einer ausgewählten Mischung aus Pflanzenbestandteilen auf. Insbesondere Kamile ist beliebt, denn sie wirkt Krämpfen und Blähungen entgegen. Abführtee ist gut bei Verstopfung. Darin sind häufig Sennesblätter enthalten, die den Feuchtigkeitsgehalt im Stuhl erhöhen sollen.
Ballaststoffreiche Ernährung: Was essen bei Verstopfung?
Empfehlenswerte Lebensmittel gegen Verstopfung
- Haferflocken
- Dinkelflocken
- Roggenbrot
- Pumpernickel
- Kleie
- Früchtebrot
- Amarant
- Artischocken
- Schwarzwurzel
- Trockenfrüchte
- Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen, Erbsen
- Nüsse wie Haselnüsse, Walnüsse, Pekannüsse
- Samen, beispielsweise Chia-Samen
Gut zu wissen!
Bei wem es auf der Toilette recht langsam vorangeht, der sollte etwa 35 g Ballaststoffe täglich aufnehmen. Gemüse, Obst und Vollkornprodukte sind dabei besonders empfehlenswert. Aber Vorsicht: der Darm benötigt einige Zeit, um sich an die unverdaulichen Speisebestandteile zu gewöhnen. Daher sollte nicht von 0 auf 100 beschleunigt werden.
Übrigens: Ballaststoffe sind auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr angewiesen. Nur so können sie aufquellen.
Verstopfung: Was hilft schnell?
Folgende Wirkstoffe gegen Verstopfung sind empfehlenswert:
- Macrogol
- Natriumpicosulfat
- Bisacodyl
Gut zu wissen!
Es gibt auch Zäpfchen gegen Verstopfung. Auch wenn die Wirkstoffe in der Regel harmlos sind, sollten zunächst aber Hausmittel gegen Verstopfung eingesetzt werden, um neue Dynamik in den Darm zu bringen.
Verstopfung bei Kindern
Die Kleinen unter uns quält eine Verstopfung besonders. Auch hier sind die meisten Ursachen harmlos. So kann in mehr als 95 % der Fälle bei Kindern über 1 Jahr eine funktionelle Störung ausgemacht werden. Das gilt mit Blick auf Verstopfung und Kinder, die das erste Lebensjahr überschritten haben. Oft ist eine Nahrungsumstellung oder eine ballaststoffarme Ernährung verantwortlich für die Verstopfung.3 Kinder profitieren dann insbesondere von Vollkornbrot statt Weißbrot. Genügend Obst, Gemüse und andere ballaststoffreiche Lebensmittel sollten auf dem Speiseplan stehen. Zudem kann ein Toilettentraining Sinn machen.
Verstopfung: Baby profitiert ebenfalls von Ballaststoffen
Verstopfung beim Baby ist ebenfalls keine Seltenheit und sollte immer beim Arzt abgeklärt werden. Leidet ein Baby unter Verstopfung, kann der Einsatz von Milchzucker oder Lactulose empfehlenswert sein. Baby-Verstopfung kann zudem mit einer ballaststoffhaltigen Kost entgegengewirkt werden. Hierbei bieten sich die oben genannten Lebensmittel an. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass der Nachwuchs bereits feste Nahrung aufnehmen kann.
Gut zu wissen!
Verstopfung und Schwangerschaft gehören für viele Frauen zusammen. Doch was hilft in diesem Fall gegen Verstopfung?
Schwangere sollten ebenfalls nicht zurückhaltend bei Ballaststoffen sein. Zudem versprechen verschiedene Hausmittel wie Milchzucker, Flohsamenschalen und Heidelbeeren sanfte Abhilfe bei Verstopfung. Schwangerschaft ist übrigens nicht gleichbedeutend mit Bewegungseinschränkung. Es gibt viele Aktivitäten, denen auch mit „dickem“ Bauch nachgegangen werden kann.
Hausmittel gegen Verstopfung
Was hilft denn bei Verstopfung? Hausmittel Deluxe
1. Milchzucker bei Verstopfung
Milchzucker bei Verstopfung ist ein gutes Hausmittel. Der Milchzucker (Laktose) ist in der Lage, die Darmtätigkeit anzuregen und so abführende Effekte herbeizuführen. Der Trick dahinter ist ganz einfach: Verfügt der Körper über ungewöhnlich viel Milchzucker, gelingt es ihm nicht, diesen mithilfe des Enzyms Laktase zu zerlegen. Der unverdaute Milchzucker zieht nun Wasser aus dem Organismus in den Darm an. Dadurch wird der Stuhl weicher und voluminöser. Anwender sollten auf eine schleichende Dosierung setzen. Zunächst sollte mit einem Esslöffel Milchzucker gestartet werden. Laktoseintolerante Menschen sollten allerdings einen Bogen um dieses Hausmittel machen.
2. Verstopfung und Flohsamenschalen
Flohsamenschalen können sich laut Studien regulierend auf die Darmtätigkeit auswirken und bei Verstopfungen helfen.4 Die Wirkung wird darauf zurückgeführt, dass sie viele Ballaststoffe enthalten und im Darm aufquellen. Somit wird der Stuhl geschmeidiger. Gleichzeitig werden die Darmbewegungen auf Trab gebracht. Flohsamenschalen können bereits vor dem Verzehr zum Aufquellen in Wasser eingelegt werden. Anwender sollten im Anschluss immer ausreichend trinken, da sonst dem Darm weiter Wasser entzogen werden kann und die Verstopfung eher verschlimmert wird. Das bedeutet über den Tag verteilt mindestens 1,5 Liter.
Auch Leinsamen haben beim Thema Verstopfung auf sich aufmerksam gemacht. Zur Vorbeugung und zur Behandlung von Verstopfungen wird empfohlen, dreimal täglich 15 g zu verzehren. Auch hierbei ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme wichtig.5 Vor dem Genuss sollten die Samen gequetscht oder geschrotet werden. So werden die wertvollen Schleimstoffe und Öle freigesetzt.
4. Heidelbeeren bei Verstopfung
Die Wunderbeeren sind reich an Ballaststoffen und können deshalb bei Verstopfung angewendet werden. Heidelbeeren könnten aber noch auf eine andere Weise wirken. Studien der University of Maine ergaben, dass wilde Blaubeeren die Verdauung optimieren können. In Tierversuchen wurde festgestellt, dass die Beeren Probiotika enthielten.
Diese spielen eine wichtige Rolle für die Darmgesundheit. In einer weiteren Untersuchung konnten Hinweise darauf gefunden werden, dass Blaubeersaft der Darmflora in die Karten spielt, indem er die Anzahl der Bifidobakterien erhöht.6,7
Innobiotica bei Verstopfung
Der Darm ist ein wahres Wunderwerk. Er schleust nicht nur in einer beachtlichen Präzision den Speisebrei durch den Körper, sondern ist auch die Kommandozentrale des Immunsystems. Fakt ist, der Mikrokosmos im Bauch ist auf Bakterien angewiesen, um seine Aufgaben zu verrichten. Nur wenn das empfindliche Gleichgewicht bewahrt wird, fühlt sich der Darmbesitzer wohl. Allerdings können Stress, Antibiotikaeinnahme und Erkrankungen das Gleichgewicht ungünstig verlagern. Dann kann es zu Verstopfung und weiteren Verdauungsstörungen kommen. Eine darmfreundliche Ernährung, ausreichend Bewegung und viel Flüssigkeit wirken einem trägen Darm entgegen. Für spezifische Bedürfnisse entwickelte mikrobiologische Präparate (Innobiotica), wie Innovall (R) RDS,können von Reizdarm-Betroffenen mit Verstopfungsproblemen eingesetzt werden. Mithilfe des spezifischen Bakterienstamms Lactobacillus plantarum 299v (kurz: LP299V®) soll es gelingen, wieder mehr Harmonie in den Darm zu bringen. Die gute Nachricht ist, dass sich Innovall (R) RDS auch für eine langfristige Einnahme eignet und besonders schonend zum Magen-Darm-Trakt ist.
Auch Patienten, die Divertikel im Darm haben, also kleine ballonartige Ausstülpungen der Darmwand, entwickeln häufig eine chronische funktionelle Verstopfung. Spezifische mikrobiologische Präparate, wie beispielsweise Innovall (R) SUD können auch hier unterstützen. Der enthaltene Bakterienstamm Lactobacillus casei DG® konnte in Studien u. a. bei den Patienten die beschwerdefreie Zeit verlängern.