MICROBIOTICA mikrobiologische Präparate

Reizdarm-Symptome: Blähungen, Bauchschmerzen und Co.

Etwa zwölf Millionen Deutsche, darunter mehr Frauen als Männer, leiden unter den Symptomen eines Reizdarms.[1] Diese Funktionsstörung des Organs zählt zu den häufigsten Magen-Darm-Erkrankungen und sorgt für ständige oder immer wiederkehrende Beschwerden. Durchfall, Verstopfung, Blähungen oder Bauchschmerzen bestimmen den Alltag von Betroffenen, oft über Jahre hinweg. Der Gang zur Arbeit, ein Kinobesuch oder Essen mit Freunden kann so zu einer großen Last werden und die Lebensqualität beeinträchtigen.


[1] Internisten im Netz: Was ist ein Reizdarm? URL: www.internisten-im-netz.de/de_was-ist-ein-reizdarm_137.html (11.04.2019).

Wann liegt ein Reizdarmsyndrom vor?

Zur einheitlichen Diagnose des Reizdarmsyndroms [Linkziel: /ratgeber/reizdarm.html] wurden die Rom-IV-Kriterien festgelegt. Betroffene müssen demnach mindestens einmal pro Woche über einen Zeitraum von drei Monaten hinweg an wiederkehrenden abdominellen Schmerzen gelitten haben, in Kombination mit zwei der drei folgenden Punkte:

  • Stuhlentleerung
  • veränderte Häufigkeit des Stuhlgangs
  • Änderung der Stuhlkonsistenz

Außerdem sollte laut ROM-IV-Kriterien der Beginn dieser Symptome mindestens sechs Monate zurückliegen.

Der Reizdarm und seine Symptome: Einteilung in verschiedene Typen

Symptome und Verlauf sind nicht bei jedem Betroffenen gleich. Deswegen unterscheiden Ärzte drei Haupttypen des Reizdarmsyndroms (RDS), abhängig von den vorherrschenden Symptomen und Auffälligkeiten des Stuhlgangs:

  • Durchfalltyp (RDS-D): Betroffene leiden mehrmals täglich unter weichem bis sehr flüssigem Stuhl.
  • Verstopfungstyp (RDS-O): Charakteristisch ist ein harter Stuhl, den Patienten nur selten und mit großer Mühe abgeben können.
  • Mischtyp (RDS-M): Sowohl Durchfall als auch Verstopfung sind typisch und innerhalb eines Tages möglich.

Vermehrt teilt die Medizin RDS-Patienten auch einer vierten, unklaren Ausprägung zu (RDS-U, U = undefined), bei der die Stuhlunregelmäßigkeiten keinem der drei anderen Typen (RDS-D, RDS-O, RDS-M) zugeordnet werden können. Innerhalb der RDS-Typen kann es Patienten geben, die vermehrt zu Blähungen und einem Blähbauch neigen – und dadurch an noch stärker ausgeprägten Bauchschmerzen leiden.

Wichtig: Die Typen des Reizdarmsyndroms sind nicht starr. Das heißt, dass ein Wechsel oder verschiedene Mischformen ebenso vorkommen.

Welche Symptome können bei einem Reizdarmsyndrom auftreten?

Die Symptome eines Reizdarms sind sehr individuell und zugleich sehr variabel in ihrer Art sowie Intensität. Grundsätzlich verspüren Betroffene die Beschwerden vor allem nach dem Aufstehen und während oder nach der Nahrungsaufnahme. Symptome des Reizdarmsyndroms sind unter anderem:

  • krampfartige Bauchschmerzen, Druckgefühl, vor allem im Unterbauch
  • starker Blähbauch, Völlegefühl
  • Durchfall oder Verstopfung, teilweise beides im Wechsel
  • Gefühl einer unvollständigen Entleerung des Darms

Sie können getrennt voneinander, aber oft auch in Kombination oder abwechselnd auftreten. Darüber hinaus sind auch andere Beschwerden möglich, die nicht den Magen-Darm-Trakt betreffen, wie zum Beispiel Schlafstörungen, Gelenk- und Kopfschmerzen oder depressive Verstimmungen.

Durchfall und Verstopfung im Rahmen eines Reizdarms

Besonders häufig leiden Patienten mit Reizdarm unter Durchfall (Durchfalltyp). Der Stuhl hat meist eine weiche, breiige oder flüssige Konsistenz und weist manchmal kleine Klümpchen auf. Gleichermaßen ist jedoch auch eine Verstopfung das prägende Symptom bei einem Reizdarm (Verstopfungstyp). Die Frequenz des Stuhlgangs ist dabei deutlich geringer und der Stuhl teilweise sehr hart, was wiederum starke Schmerzen beim Ausscheiden verursachen kann. Nicht selten sind jedoch sowohl Verstopfung als auch Durchfall präsent (Mischtyp). Außerdem beschreiben Betroffene jeden Typs oftmals das Gefühl einer unvollständigen Entleerung des Darms.

Reizdarm: Blähungen und Blähbauch

Starke Blähungen, ein schmerzender Blähbauch und Völlegefühl: Auch das sind typische Symptome bei einem Reizdarm, die oft in zeitlichem Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme vorkommen. Dabei scheint es unabhängig davon zu sein, welche Lebensmittel verzehrt werden. Die genauen Ursachen für Blähungen in Verbindung mit einem Reizdarm sind noch nicht ausreichend erforscht. Unter anderem können sie aber aufgrund eines Ungleichgewichts der Darmflora entstehen.

Darüber hinaus treten häufig krampfartige Bauch- und Magenschmerzen auf. Sie werden womöglich durch eine empfindlichere Schmerzwahrnehmung schon bei kleinen Mengen an Gas in Magen und Darm ausgelöst.

Achten Sie auf diese Warnsignale

Treten bei Ihnen

  • zunehmende oder aber nächtliche Beschwerden,
  • Blut im Stuhl,
  • Gewichtsverlust oder
  • unerklärtes Fieber auf,

sollten Sie nicht zögern und einen Arzt aufsuchen. Er kann die Ursache der Symptome abklären und feststellen, ob eventuell eine andere Krankheit dahintersteckt. Auch wenn in Ihrer Familie entzündliche Darmerkrankungen sowie Darmkrebs vorkommen, ist das Gespräch mit einem Mediziner ratsam.

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