MICROBIOTICA mikrobiologische Präparate

Reizdarm und Ernährung - was ist zu beachten?

Für Menschen mit Reizdarmsyndrom spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Oft herrscht Verunsicherung, weil der Darm scheinbar gegen alles, was mit der Nahrung aufgenommen wird, protestiert. Dann kommt die Frage auf: Was kann ich bei einem Reizdarmsyndrom noch essen?
Hier heißt es Ruhe bewahren. Häufig helfen schon einfache Dinge wie eine ausgewogene Ernährung, achtsames Essen ohne Stress und regelmäßige Mahlzeiten mit ausreichend Pausen dazwischen.

Reizdarm-Tagebuch: Entdecken Sie mögliche Zusammenhänge zwischen Ihrer Ernährung und Ihren Darmbeschwerden!

Ist Ihnen aufgefallen, dass Ihnen Ihre Verdauung an manchen Tagen mehr zu schaffen macht als an anderen? Dies könnte mit Ihren Ess- und Lebensgewohnheiten zusammenhängen. Denn häufig leiden Reizdarmpatienten zusätzlich auch unter einer Unverträglichkeit auf eines oder mehrere Nahrungsmittel. Ein Ernährungstagebuch kann hier wichtige Dienste leisten, um mögliche Zusammenhänge zwischen bestimmten Lebensmitteln oder Essgewohnheiten und den auftretenden Beschwerden festzustellen. Kommt man den Verursachern auf die Spur, sollten Sie, in Absprache mit dem Arzt, längere Zeit vom Verzehr absehen. Wenn sich der Darm beruhigt hat, können Sie verdächtige Nahrungsmittel in kleinen Mengen wieder vorsichtig ausprobieren.

Um diese Zusammenhänge herauszufinden, können Sie sich hier ein Reizdarmtagebuch herunterladen und Ihre Mahlzeiten oder Aktivitäten dokumentieren. Vielleicht entdecken Sie selbst schon einen Zusammenhang zwischen Ihrer Ernährung und Ihren Beschwerden. Auf jeden Fall ist das Reizdarm-Tagebuch eine wichtige Zusatzinformation für Ihren behandelnden Arzt. Falls Sie nicht wissen, wie Sie ein solches Tagebuch am besten führen sollen - keine Sorge! Auf den ersten Seiten der Vorlage finden Sie eine einfache Anleitung zur Nutzung.

Zum Reizdarm-Tagebuch

Gute Erfahrungen mit der FODMAP*-armen Ernährung

Mit der richtigen Ernährung können Reizdarmsyndrom-Symptome gelindert werden. Das wurde mit der sogenannten FODMAP-armen Ernährung gezeigt. In Studien und in der Praxis zeigte die FODMAP-Diät gute Ergebnisse bei der Verbesserung des Reizdarmsyndroms.
Bei dieser Form der Ernährung sollte man Nahrungsmittel mit hohem FODMAP-Gehalt wie Äpfel, Birnen, Weizen und Zwiebeln meiden, denn diese können gegebenenfalls die Symptome verschlimmern.

Nahrungsmittel, die im Darm schneller verdaut werden, wie etwa Karotten, Salat und Aprikosen, sind dagegen zu bevorzugen. So kann bereits das Weglassen bzw. Vermeiden von Zuckern, wie Fruktose und Sorbit, bei vielen Patienten mit Reizdarmsyndrom zu einer deutlichen Verbesserung führen. Zusätzlich beruhigen Ballaststoffe wie Flohsamenschalen den Darm, weil sie überflüssiges Wasser binden und die Darmbewegung regulieren.

Bei Reizdarmsyndrom kann achtsame Ernährung helfen!

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FODMAP

 

Beispiele für hohen FODMAP-Gehalt

(bei RDS meiden bzw. reduzieren)

Fermentierbare Oligosaccharide

(Fruktane und Galaktane)

  • Kohl, Zwiebeln, Knoblauch
  • Weizen und Roggen in größeren Mengen

Disaccharide

(Laktose)

  • Milch
  • Frische Käsearten

Monosaccharide

(Fruktose)

  • Birnen, Mango
  • Honig

Polyole

(Zucker­austauschstoffe, z.B. Sorbit)

  • Kirschen, Wassermelone,
  • Süßstoffe Sorbit, Xylit, Mannit, Isomalt
  • „Zuckerfreie“ Kaugummis und Süßigkeiten

*FODMAP = Fermentable Oligo-, Di- and Monosaccharides And Polyols

Einnahme von Microbiotica bei Reizdarmsyndrom

Warum ist die Einnahme von Microbiotica bei Reizdarmsyndrom zu empfehlen?

In der Mikrobiota befinden sich verschiedene Bakterien, die für die Funktion des Darms eine wichtige Rolle spielen. Dazu gehören zum Beispiel Milchsäurebakterien (Laktobazillen).

Da bei Menschen mit Reizdarmsyndrom das Missverhältnis einzelner Bakterienarten in der Mikrobiota eine Rolle spielt, können Microbiotica mit der richtigen Art und Menge an Bakterien helfen und die Gesundheit fördern.